Das Team EFP Car Collection by TECE hat den ersten Renneinsatz nach dem COVID-19-Ausbruch erfolgreich absolviert. Ohne Probleme konnten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten mit dem Audi R8 LMS die vierstündige Distanz abspulen und wertvolle Kilometer in der „Grünen Hölle“ zurücklegen. Zum Saisonstart der Nürburgring Langstrecken-Serie sicherte sich das Fahrerquartett den vierten Platz in der PRO-AM Wertung der SP9-Klasse sowie Gesamtrang 17.
        
Für das Team EFP Collection by TECE war es nach dem Debüt Mitte Oktober 2019 beim achten VLN Lauf der insgesamt zweite Auftritt auf der Nürburgring Nordschleife. Ein Einsatz, an den man sich aufgrund der aktuellen Situation teamseitig wohl noch lange zurückerinnern wird, denn die Sicherstellung der Austragung des ersten Motorsportevents in Deutschland seit dem Covid-19-Ausbruch erforderte vom Veranstalter ein umfassendes und strenges Hygienekonzept. Bestandteile waren unter anderem eine große „Outdoor-Boxengasse“ im Fahrerlager sowie ein geltendes Zuschauerverbot entlang der Rennstrecke. Doch trotz der vielen Veränderungen bleib eines gleich: das unberechenbare Eifelwetter.

Foto: Racepix.eu

So mussten sich die Teams im Qualifying auf Mischbedingungen einstellen, was dem Team EFP Car Collection by TECE sehr gut gelingen sollte. Mit einer Rundenzeit von 8:13.319 min. platzierten Elia Erhart, Pierre Kaffer, Simon Reicher und Jan-Erik Slooten den Audi R8 LMS auf der 17. Startposition im Gesamtklassement, was gleichzeitig auch Rang vier in der „PRO-AM“-Kategorie bedeuten sollte. Dieses Resultat konnte die Mannschaft aus Röttenbach nach Ablauf der vierstündigen Renndistanz erfolgreich bestätigen. Viel wichtiger waren allerdings die gesammelten Testkilometer zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen.

Fahrerstimmen:

Elia Erhart: „Wir sind sehr gut über die Distanz gekommen und haben ein fehlerfreies Rennen absolviert, was für uns ganz wichtig war. Obwohl wir in dieser Konstellation noch nie gemeinsam auf der Nordschleife unterwegs waren, hat die Basis bereits gestimmt. Nun geht es für uns darum weiter an uns zu arbeiten. Bedanken möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei allen Verantwortlichen, die die Austragung dieses Rennens ermöglicht haben. Hoffen wir alle gemeinsam darauf, dass COVID-19 weiter abflacht und bald auch wieder Zuschauer an der Rennstrecke zugelassen werden können.“  

Pierre Kaffer: „Das ganze Wochenende war meiner Meinung nach sehr gut. Auch das Hygienekonzept wurde von allen Seiten sehr gut angenommen und umgesetzt. Die Jungs haben alle einen fehlerfreien Job auf unserem Auto gemacht. Sicherlich brauchen sie noch ein paar Nordschleifenrunden mehr, da für sie noch alles Neuland ist. Aber wir sind auf einem sehr guten Weg. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an das Team EFP Car Collection by TECE für die ausgezeichnete Vorbereitung unseres Audi R8 LMS. Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten gemeinsamen Nordschleifeneinsatz.“

Simon Reicher: „Erstmalig mit einem GT3-Fahrzeug auf der Nürburgring Nordschleife unterwegs zu sein war für mich ein Erlebnis der absoluten Extraklasse. Ich habe das Ganze unheimlich genossen, ein unbeschreibliches Gefühl. Auch mit unserem Abschneiden bin ich sehr zufrieden. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber das wird automatisch kommen, je öfter wir am Steuer sitzen.“

Jan-Erik Slooten: „Ich bin vom Team EFP Car Collection by TECE sehr gut aufgenommen worden. Die Mannschaft und meine Fahrerkollegen kenne ich ja schon länger, dementsprechend viel Spaß hat mir die Zusammenarbeit an diesem Wochenende gemacht. Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Auto, wenngleich man sich natürlich erst einmal an den Umstieg vom Porsche auf den Audi gewöhnen musste. Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, die trotz der ganzen Sicherheitsauflagen perfekt umgesetzt worden ist. Die VLN hat in dieses Konzept unheimlich viel Arbeit hineingesteckt und mit der Austragung sehr viel Mut bewiesen. Vielen Dank an alle, die sich hierfür eingesetzt haben.“

Eine Boxengasse im Fahrerlager, keine Fans an der Strecke, aber dennoch ein vielversprechender Saisonstart für die Mannschaft von Ring Racing. Ohne große Probleme überquerte der Toyota GR Supra GT4 nach der vierstündigen Renndistanz die Ziellinie des ersten Laufes der Nürburgring Langstrecken-Serie.

„Vieles lief bereits sehr gut, aber einige Dinge sind auch noch ausbaufähig", resümiert Uwe Kleen nach dem Rennen. „Alles in allem können wir für das erste Rennen sehr zufrieden sein. Wir haben an diesem Wochenende viel gelernt, sind aber noch bei weitem nicht da, wo wir hinmöchten. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden wir nun gemeinsam mit Toyota aufarbeiten und die nächsten Schritte für die folgenden Rennen gehen."

Nachdem der Lexus RC F aufgrund eines technischen Problems am Freitag nicht an den Start gehen konnte, konzentrierte sich die Mannschaft aus Boxberg komplett auf den ersten Einsatz des Supras. Trotz fehlendem Top-Speed ließ Andreas Gülden mit einer 8:46,046 min im Qualifying bereits das Potential des neuen GT4-Boliden aufblitzen. Während des Rennens galt es dann, auf den anspruchsvollen Gegebenheiten der Nordschleife möglichst viele Informationen über die neuen Reifen von Toyo Tires und die Abstimmung des Autos zu sammeln.

Foto: BRFoto

Am Start behauptete Gülden seine Position und übergab für den zweiten Stint an Michael Tischner, der ebenso problemlos seine Runden abspulte. Als dritter Fahrer nahm Uwe Kleen am Steuer des Supras platz. Um keinen Reifenschaden zu riskieren, nahm das Team einen zusätzlichen Sicherheitsstopp in Kauf und sah am Ende auf Rang fünf in der SP10 und Position 33 im Gesamtklassement die schwarz-weiß karierte Flagge.

„Es macht großen Spaß, dieses Auto über die Nürburgring Nordschleife zu bewegen", freut sich Andreas Gülden. „Insgesamt können wir zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende sein. Wir sind ohne einen Kratzer durch das Rennen gekommen. Natürlich gibt es noch einiges an Entwicklungsarbeit, was an dem Auto geleistet werden muss, aber das Team ist auf dem richtigen Weg und wird sich in den nächsten Rennen sicher weiter steigern."

Mit dem folgenden Double-header steht am 11. und 12. Juli bereits eines der Saisonhighlights auf dem Programm. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wird je ein Lauf über vier Stunden Renndistanz ausgetragen.

Bedingt durch den COVID-19-Ausbruch konnten Motorsportteams auf der ganzen Welt in den letzten Monaten nicht wie geplant in ihre Saison 2020 starten. Für das Team EFP Car Collection by TECE hat das Warten auf den ersten Renneinsatz nun jedoch ein Ende, denn die Mannschaft aus Röttenbach wird das Auftaktrennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie bestreiten. Beim ersten Auftritt in der neuen Saison erhalten die Stammfahrer Elia Erhart, Pierre Kaffer und Simon Reicher im Cockpit Unterstützung von Jan-Erik Slooten.  
        
Damit steht für das Team EFP Car Collection by TECE der zweite Renneinsatz auf der Nürburgring Nordschleife bevor, nachdem man Mitte Oktober 2019 im Rahmen des achten VLN-Laufes debütiert hatte. Beim damaligen Auftritt griff neben den beiden EFP:racing Initiatoren Elia Erhart und Florian Spengler auch Teamchef Peter Schmidt ins Lenkrad des Audi R8 LMS.   

Etwas mehr als acht Monate später beginnt nun gemeinsam mit Car Collection die intensive Vorbereitung auf das 24h-Rennen, um weitere wertvolle Daten für das große Saisonhighlight zu sammeln. Beim Auftaktrennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie werden sich Elia Erhart, Pierre Kaffer und Simon Reicher das Steuer mit Jan-Erik Slooten teilen, der in den vergangenen Jahren mit Ring Police und Iron Force Racing viele Fans zur ADAC GT Masters, der VLN und dem 24h-Rennen gebracht hat.

Der erste Saisonlauf zur Nürburgring Langstrecken-Serie findet am Samstag, 27.06.2020 statt und führt über eine Distanz von vier Stunden. Zuschauer sind aufgrund der derzeitigen Situation vor Ort nicht zugelassen, haben allerdings die Gelegenheit das Zeittraining (08.30-10.00 Uhr) sowie das Rennen (12.00-16.00 Uhr) im Livestream auf www.vln.de mitzuverfolgen.   

Fahrerstimmen zum Saisonstart:

Elia Erhart: „Unsere gesamte Mannschaft freut sich unheimlich darauf nach der langen Pause endlich wieder ein Rennen bestreiten zu können. An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an die VLN-Organisation aussprechen, die das Ganze durch die Ausarbeitung von umfassenden Hygienekonzepten in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden möglich machen. Zudem freue ich mich auch insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Jan-Erik beim ersten Saisonlauf. Er wird uns mit seinem großen Erfahrungsschatz in der Entwicklungsarbeit sicherlich sehr weiterhelfen.“

Foto: Marko Tarrach
   
Pierre Kaffer: „Es ist unglaublich schön, dass das Warten ein Ende hat und es endlich wieder losgehen kann. Natürlich würden wir uns noch mehr freuen, wenn auch die Zuschauer das Renngeschehen vor Ort wie gewohnt miterleben könnten. Leider ist es aufgrund der derzeitigen Situation rund um COVID-19 aktuell noch nicht möglich. Dennoch werden wir mit unserem Audi R8 LMS aber sicher auch alle anderen Mannschaften alles geben, um den Zuschauern vor den Bildschirmen eine tolle Show zu bieten.“ 
 
Simon Reicher: „Nachdem ich im letzten Jahr die Permit erfolgreich absolviert habe steht für mich nun mein erstes GT3-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife unmittelbar bevor. Obwohl ich in Serien wie dem ADAC GT Masters oder der DMV GTC schon mit dem Audi R8 LMS unterwegs war wird es für mich ein ganz besonderes Erlebnis werden. Die Vorfreude ist unheimlich groß, wenngleich ich mir natürlich auch andere Umstände für ein Rennen gewünscht hätte.“

Jan-Erik Slooten: „Während meines Engagements im ADAC GT Masters habe ich natürlich auch die Entwicklung des Teams EFP Car Collection by TECE ein wenig mitverfolgt. Ich bin nun gespannt, was wir beim Auftaktrennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie gemeinsam erreichen können. Die Vorfreude auf das erste Rennen nach der langen „Corona-Pause“ ist in jedem Fall unheimlich groß.“

Die Nürburgring Langstrecken-Serie ist zurück in der Grünen Hölle. Bei der zweiten Probe- und Einstellfahrt der VLN in der Saison 2020 erweckten mehr als 70 Rennwagen die legendäre Nürburgring Nordschleife aus dem Corona-Schlaf.

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