6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring kämpfte Daniel Zils lange um den Tagessieg im BMW M235i Racing Cup.

Am Ende musste sich der Bendorfer bei schwierigen Witterungsbedingungen zwar knapp geschlagen geben, konnte aber dennoch mit dem zweiten Platz ein starkes Resultat beim Saisonhöhepunkt der VLN erzielen. In der Produktionswagenklasse V5 fehlte Daniel Zils hingegen zum ersten Mal in diesem Jahr das nötige Rennglück.              

„Ich verlasse den Nürburgring mit einem lachendem und einem weinenden Auge. Natürlich freue ich mich einerseits über unseren zweiten Platz im BMW M235i Racing Cup, andererseits war der Ausfall mit unserem Porsche Cayman in der V5 sehr bitter“, schilderte Daniel Zils nach seinem erneuten Doppelstart.

Foto: Hardy Elis

Im BMW M235i Racing Cup lief es für ihn von Beginn an perfekt. Gemeinsam mit seinen beiden Teamgefährten David Griessner und Yannick Fübrich fuhr Zils schon im Qualifying auf einen starken zweiten Platz und verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rennen. „Die Strecke war zu Beginn des Trainings stellenweise noch sehr nass, sodass die schnellen Zeiten erst ganz zum Schluss gefahren werden konnten. Wir haben ein gutes Timing erwischt und liegen nach dem Qualifying in direkter Schlagdistanz zur Spitze. Nun freuen wir uns auf spannende Duelle im Rennen“, erklärte Zils nach Ablauf der 90-minütigen Session.

Foto: Björn Schüller

Zur Freude der vielen Zuschauer entlang der Nürburgring Nordschleife sollte es auch zu zahlreichen spannenden Zweikämpfen kommen. Insbesondere das Duell mit den Vorjahresmeistern Michael Schrey und Alexander Mies sorgte bis zum Schluss für große Spannung. Die Entscheidung um den Tagessieg viel erst kurz vor Ende des Rennens. „Wir lagen zwischenzeitlich in Führung, haben uns jedoch leider bei dem extrem wechselhaften Wetter zu früh dazu entschieden, auf Slicks zu wechseln. Dadurch mussten wir wenig später wieder Regenreifen aufziehen und sind hinter das Fahrzeug von Schrey und Mies zurückgefallen. Schade, der Sieg wäre heute durchaus möglich gewesen“, erklärt Zils, der sich am Ende trotzdem über einen starken zweiten Platz freuen konnte.      

Pech hatte der Bendorfer hingegen in der Produktionswagenklasse V5. Nach einem unverschuldeten Unfall schied die Mannschaft rund um Daniel Zils in Führung liegend bereits in der Anfangsphase aus. „Leider hat ein anderer Teilnehmer die Code60-Phase im Streckenbereich Flugplatz/Schwedenkreuz etwas zu spät erkannt und mich mit hoher Geschwindigkeit hinten rechts am Heck getroffen. Er war es sicherlich nicht absichtlich, aber unser Rennen war damit leider schon früh beendet. Jetzt heißt es für uns beim nächsten Lauf wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.“