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Fahrzeugtechnik-Ecke mit Gentle Swiss Racing

Fahrzeugtechnik-Ecke mit Gentle Swiss Racing - Teil 3: Fahrzeugsicherheit 1

Mit dem Ende der Saison 2010 geht es nun weiter mit der aus der Sommerpause bekannten Fahrzeugtechnikecke. In den nächsten beiden Teilen beschäftigt sich das Gentle Swiss Racing Team mit der Fahrzeugsicherheit.
Fahrzeugtechnik-Ecke mit Gentle Swiss Racing - Teil 3: Fahrzeugsicherheit 1

Kein Fahrer könnte Spitzenleistungen abrufen oder sensationelle Zeiten in den Asphalt brennen, ohne ein gewisses Risiko einzugehen. Und kein Fahrer würde das Risiko eingehen, wenn er nicht absolutes Vertrauen in die Sicherheit und Technik seines Rennfahrzeuges hätte.

Denn schließlich gibt es Unfälle seitdem es Autos gibt. Nicolas Cugnot fuhr 1771 mit seinem Dampfwagen gegen eine Gartenmauer, weil sich sein Gefährt so schlecht lenken ließ. Alle beteiligten Personen blieben unverletzt, nur Fahrzeug und Mauer trugen ein paar Schäden davon.  

In 239 Jahren Entwicklung hat sich zum Glück einiges getan in punkto Sicherheit. Und auch das Thema Lenkeigenschaften ist durchaus angenehmer geworden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Bereiche bei der Sicherheit

  1. Passive Sicherheit
  2. Aktive Sicherheit

Passive Sicherheit:

Unter passiver Sicherheit werden alle Maßnahmen am Fahrzeug zusammengefasst, die die Unfallfolgen für die Insassen gering halten sollten.

  • Gurtsystem
  • Sitze
  • Kopfstützen
  • Airbag
  • Karosseriestruktur (Knautschzonen)
  • Tank
  • Und vieles mehr.

Aktive Sicherheit:

Unter aktiver Sicherheit versteht man die Maßnahmen am Fahrzeug, die Unfälle von vornherein vermeiden helfen.

Man unterscheidet zwischen Mechanik und Elektronik:

 

Mechanik
- Servolenkung (Gruß an Herrn Cugnot)
- Bremskraftverstärker
- Radialreifen
- Scheibenbremsen
- Einzelradaufhängungen

Elektronik-

- Assistenzsysteme: Bremsassistent, Abstandsreglung

- Kurvenlicht

- ABS (Anti-Blockier-System)

- ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm)

In der kommenden Ausgabe werden wir uns ausgiebig mit dem ersten Teil der passiven Sicherheit beschäftigen. Eines vorweg: Wer sich mit einem Drei-Punkt-Gurt im Pkw schon eingeengt fühlt, der sollte sich nicht in einen Rennwagen setzen und HANS ist nicht nur ein Vorname.Bis dahin alles Gute

– Euer Gentle Swiss Racing Team

www.gentle-swiss-racing.com

Sind Fragen offen geblieben? Dann stellt diese im Ring1.de-Forum – Sascha geht dann gerne darauf ein!

Fahrzeug-Ecke:
Teil 1
Teil 2

geschrieben von: GSR | 24.11.2010, 22:11