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Rank Motorsport: Alles bleibt beim Alten

2009 war für Rank Motorsport aus Waldbröl ein „Lehrjahr“, doch damit soll nun Schluss sein. Im Rahmen der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft will das Team am Saisonende 2010 in der Klasse V2 wenigstens auf dem dritten Klassenrang stehen. Da alles beim Alten bleibt, stehen die Chancen dazu nicht schlecht – denn schon letztes Jahr endete für das kleine Team die Saison auf diesem Platz.

Rank Motorsport: Alles bleibt beim Alten

In Waldbröl steht Rank Motorsport für die kommende Saison der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft parat und fühlt sich bestens gewappnet. Auch wenn weder optisch noch technisch große Änderungen am Opel Corsa erledigt wurden, hatte das Team rund um Teamchef Rudolf Rank während der Winterpause dennoch alle Hände voll zu tun. Sämtliche Komponenten wurden vom Team überarbeitet, Verschleiß- und Kampfspuren der vergangenen Saison beseitigt und alles auf die ausstehenden zehn Rennen der Langstreckenmeisterschaft 2010 abgestimmt. Gerade in der Klasse V2, in der Rank Motorsport an den Start geht, ist eine perfekte Vorbereitung des Materials der Grundstein zum Erfolg. Denn ein Ausfall im Rennen spielt immer der Konkurrenz in die Karten, und in der Klasse V2 gibt es etliche Wettbewerber, die ebenfalls auf perfekt abgestimmtem Material mit schnellen Fahrern unterwegs sind, um ihrerseits reichlich Punkte abzustauben.

Teamchef Rudi Rank bleibt trotz aller Vorfreude auf die ausstehende Saison im ausgewogenen Maße realistisch und optimistisch: „Wir haben durchaus eine berechtigte Chance, am Ende der Saison 2010 erneut den dritten Gesamtrang der Klasse V2 einzufahren. Unsere Fahrer Stefan Rank und Jürgen Meyer sind konstant schnell bei gleichzeitig materialschonender Fahrweise. Hinzu kommt die Standfestigkeit unseres Autos: In der zurückliegenden Saison sind wir zweimal mit technischem Defekt ausgefallen, in allen anderen Rennen ist der Corsa wie ein Uhrwerk gelaufen. So haben wir einige Podiumsplätze eingefahren und konnten uns am Ende über Platz drei der Klasse freuen.“


Fest im Visier: Teilnahme am 24h-Rennen

Wenn Teamchef Rudi Rank auch bei den Fahrern auf die bewährte Besetzung zurückgreift, so gab es teamintern dennoch einige Umstrukturierungen in der Mechanikerriege: Alle Teammitglieder arbeiten vor, während und nach den Rennen freiwillig, ohne Bezahlung, aus purer Freude und Liebe zum Motorsport bei Rank Motorsport. „Und so kommt es“, erklärt Teamchef Rank, „dass der eine oder andere Mechaniker aus finanziellen Gründen das Team wechselt oder ganz und gar mit der Rennsport-Schrauberei aufhört.“ Unterbesetzt sei man nicht, dennoch freue man sich über jede hilfreiche und zuverlässige Hand, ergänzt Rudolf Rank.

Neben der Teilnahme an zehn Rennen der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft steckt das Team bis über beide Ohren in den Vorbereitungen zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring und der Nordschleife. Teamchef Rank erläutert den Stand der Planung: „Das Fahrerquartett ist fixiert, was jetzt noch zu erledigen ist, sind ein paar Gespräche mit Sponsoren, um eine gefestigte, finanzielle Grundlage für das Rennen zu haben. Wir sind aber guter Dinge und haben die Teilnahme fest eingeplant.“ Auch beim härtesten Langstreckenrennen wird Rank Motorsport auf sein vertrautes Renngerät setzen und den Opel Corsa an den Start bringen. „Wir hoffen, dass es in diesem Jahr wieder eine V2-Klasse geben wird, denn dann haben wir gute Chancen auf einen Podiumsplatz. Generelles Ziel beim 24h-Rennen ist jedoch das problemlose Überwinden der Distanz, die für Team und Fahrzeug eine echte Bewährungsprobe ist“, so der Teamchef zum Saisonhöhepunkt.

geschrieben von: Redaktionsbüro Uwe Meuren

| 11.03.2010, 16:32