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S.Pace-Racing übernimmt A3 von Raeder Motorsporturz nach Hochzeiten kommt es manchmal zu echten Wunderkindern. Kinder, die nur wenige Wochen nach der Hochzeitsnacht zur Welt kommen. Ähnlich war es auch bei S.Pace-Racing: Kaum haben sich Jochen Schruff und Mike Jäger durch die Gründung der GmbH „verheiratet“ können die beiden jetzt auch schon ihr erstes Baby präsentieren, den bisher schnellste Fronttriebler auf der Nürburgring Nordschleife, einen Audi A3.
Doch dieses Wunderkind ist kein Neugeborenes. Bisher wurde der A3 von Raeder Motorsport erfolgreich in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring eingesetzt. Jetzt übernimmt S.Pace-Racing den schnellen Boliden. „Wir waren schon länger mit Raeder im Gespräch und sind froh, dass er jetzt unser Einsatzfahrzeug wird“, sagt Teamchef Jochen Schruff. Bisher startete die Mannschaft mit einem Seat Leon Supercopa innerhalb der Seat Cup Klasse. „Der Seat war ein tolles Auto, doch jetzt machen wir einen Schritt weiter vorwärts“, erklärt Schruff. Zudem war bis zuletzt nicht klar, ob genügend Teilnehmer in der Seat-Klasse starten würden.
„Ich möchte nicht nur ein konkurrenzfähiges Auto, sondern auch Konkurrenten haben“, sagt der Stammfahrer und zweiter Teamchef Mike Jäger. Auch deshalb wagt sich S.Pace-Racing aus der dünn besetzten Seat Klasse in die starke SP3T. „Die Gegner sind stark, aber wir haben mit dem A3 das beste Auto aus dem letzten Jahr“, weiß Jäger. Sechs Klassensiege, zwei zweite Plätze, kein technischer Ausfall und neun Starts aus Reihe eins sind die beeindruckende Bilanz, die Raeder Motorsport im vergangenen Jahr mit dem Auto erreicht hat. „Wir müssen natürlich realistisch sein: zu diesem guten Auto gehörten 2009 auch sehr starke Piloten. Noch sind wir nicht so weit, mit dem A3 unter neun Minuten zu bleiben, wie es Christoph Breuer geschafft hat“, Mike Jäger hofft aber mit dem Auto nun die besten Voraussetzungen für Top-Platzierungen geschaffen zu haben.
Alles andere wird sich über die Saison zeigen. Da die Technik zwischen dem Seat und dem Audi nicht stark variiert und auch das Fahrverhalten der beiden Fronttriebler ähnlich ist, sollte die Umstellung aber schnell gelingen. Wer gemeinsam mit Mike Jäger ins Lenkrad den Audi greift steht noch nicht fest. „Wir sortieren uns noch und werden bei den Einstellfahrten am 20. März eine komplette Saisonübersicht liefern können“, Schruff hat seinen zweiten Fahrer aber schon fest im Visier.
Neben den A3 setzt S.Pace-Racing gemeinsam mit dem Team Bohnhorst einen Seat Leon Supercopa ein. Fahrer Harald Hennes war auch schon 2009 von der Arbeit der S.Pace-Racing Mannschaft überzeugt und bleibt ihr deshalb treu. Allerdings wird auch er sich in der Klasse SP3T anmelden. „Nur wenn sich mindestens fünf Autos für die Seat-Klasse einschreiben und um die Seat Langstrecken Challenge mitkämpfen wollen, werden wir unser Auto auch dort einschreiben“, erklärt Jochen Schruff, der sich die Situation erst einmal in Ruhe anschauen möchte. geschrieben von: Pressetext/Martin Brock | 6.03.2010, 11:38 |
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